Wenn Sie sich für Sie selbst (oder für Ihr Kind) für eine psychotherapeutische Behandlung interessieren: Wie gehen Sie vor?  

Sie sollten zunächst ein Termin für ein Erstgespräch vereinbaren. Termine für ein Erstgespräch können Sie telefonisch (05251/8729797) in den entsprechenden Telefonzeiten vereinbaren.

Bei Kindern und Jugendlichen erfolgt die Terminvereinbarung i. d. Regel über die Erziehungsberechtigten.

Erstgespräche vergeben wir für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche quartalsweise.

Sind die Termine für das laufende Quartal vergeben, müssen wir zunächst  die Aufnahme stoppen. Für das Folgequartal vergeben wir dann wieder Termine ab dem ersten Arbeitstag des Vormonats bzw. wie folgt:

Quartal 1 (Januar – März) ab 1. Dezember

Quartal 2 (April- Juni) ab 1.März

Quartal3 (Juli- September) ab 1. Juni

Quartal 4 (Oktober- Dezember) ab 1.September

Die Erstgespräche dauern i. d. Regel so lange wie eine Therapieeinheit (50 Minuten).
Sie können im Rahmen der Probatorischen Stunden bei gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden, so dass für Sie keine Kosten entstehen.

Sind sie privat versichert, sollten Sie vorab mit ihrer Krankenkasse klären, ob Ihr Tarif solche Leistungen enthält.

Nach dem Erstgespräch wird es  noch mal eine Wartezeit geben. Diese ist davon abhängig, wie zeitlich flexibel Sie regelmäßige Termine einhalten können.

Die Dauer der Therapieeinheit ist 50 Minuten. Das Absagen eines Termins ist bis 48 Stunden vorher jederzeit möglich. Bei nicht- oder zu spät abgesagten Terminen behalten wir uns vor ein Ausfallhonorar zu berechnen.

Wer übernimmt die Kosten für die Behandlung? 

Die Kosten für eine Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Es ist allerdings nötig, zu prüfen, ob die Bedingungen (Indikation) dafür gegeben sind, d.h. ob eine Störung mit Krankheitswert vorliegt und die Prognose ausreichend günstig für eine ambulante Psychotherapie ist. In den Probatorischen Sitzungen, zu denen auch das Erstgespräch gehört, können diese Fragen geklärt werden um dann ggf. einen Antrag auf Psychotherapie bei der jeweiligen Krankenkasse zu stellen.

Privat versicherte Personen sollten sich vor Beginn der Therapie bei der Krankenkasse rückversichern, ob psychotherapeutische Leistungen im Vertrag enthalten sind und welche Bedingungen für eine Kostenübernahme vorliegen.

Beihilfeberechtigte Personen erhalten die Antragsformulare bei der jeweils zuständigen Dienststelle. Die Beihilfe erstattet psychotherapeutische Leistungen, sofern die Psychotherapie von einem Gutachter befürwortet wird. Hierzu verfasst der Psychotherapeut einen anonymisierten Bericht für den Gutachter.